Workflow
Social Media planen mit KI: Ein Workflow, der wirklich durchhält
· 7 Min. Lesezeit
Die meisten Social-Media-Kanäle scheitern nicht an Kreativität, sondern an Kontinuität. Zwei Wochen läuft es, dann kommt ein Projekt dazwischen und der Kanal steht still. KI löst das nicht automatisch – aber ein Workflow, der KI an den richtigen Stellen einsetzt, senkt den Aufwand so weit, dass Kontinuität realistisch wird.
Schritt 1: Themenvorrat statt Tagesinspiration
Sammle einmal pro Monat 12 bis 20 Themen. Quellen: Kundenfragen, Support-Tickets, wiederkehrende Einwände im Verkaufsgespräch, Branchenneuigkeiten. Diese Liste ist wertvoller als jedes Content-Framework, weil sie aus echter Nachfrage entsteht.
Schritt 2: Einen Prompt pro Thema
Beschreibe das Thema so, wie du es einem Kollegen erklären würdest – inklusive Zielgruppe und gewünschter Wirkung. Aus diesem einen Prompt entstehen die plattformspezifischen Varianten: sachlich für LinkedIn, visuell und knapp für Instagram, pointiert für X.
Ein Prompt, fünf Plattformen: Das reduziert die Arbeit pro Thema von rund 40 Minuten auf unter eine Minute Vorbereitung.
Schritt 3: Redigieren, nicht neu schreiben
Plane pro Post zwei Minuten Redaktionszeit ein. Prüfe drei Dinge: Stimmt die Aussage fachlich? Klingt der erste Satz nach dir? Ist der Call-to-Action konkret? Alles andere ist Feintuning und selten den Aufwand wert.
Schritt 4: Blockweise planen
Setze einen festen Termin pro Woche – 45 Minuten reichen für fünf bis zehn Beiträge. Plane die Veröffentlichung direkt mit ein, statt Beiträge in einem Dokument zwischenzulagern. Was nicht terminiert ist, wird nicht veröffentlicht.
Schritt 5: Monatlicher Rückblick
- Welche drei Beiträge liefen am besten – und warum?
- Welches Format kostet viel Zeit und bringt wenig?
- Welche Themen aus dem Vorrat sind noch offen?
Dieser Rhythmus ist bewusst unspektakulär. Genau deshalb hält er durch – und genau dafür ist SocialGenAI gebaut: Themen rein, fertige Posts raus, automatisch veröffentlicht.